Herzratenvariabilität unter verschiedenen Messbedingungen
Zusammenhänge mit Depression und Burnout bei stationären Patientinnen und Patienten mit stressbedingten Störungen
Wie gut eignet sich die Herzratenvariabilität (HRV) als Marker für psychische Gesundheit? Wir freuen uns euch die erste von drei Publikationen der Studie HARMODI vorzustellen. Diese sind Teil der Dissertation von Wiebke Turner. In der Studie wurde untersucht, wie verschiedene HRV-Parameter und Messbedingungen mit Burnout und Depressivität bei stationären Patient/innen mit Stressfolgeerkrankungen zusammenhängen.
💡 Ein zentrales Ergebnis: Die HRV scheint zu Behandlungsbeginn kein verlässlicher Indikator für die Depressionsschwere zu sein. Bestimmte Messbedingungen, insbesondere nach einem Ausdauertest und liegend in Ruhe, konnten Veränderungen der HRV im Verlauf besser abbilden. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, wie und wann physiologische Marker in der klinischen Forschung erhoben werden.
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