Zusammenhang Kardiovaskuläre Gesundheit und körperliche Fitness mit Depression und Burnout

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Menschen mit Stressfolge-Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Körperliche Aktivität kann die Prognose bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern und Symptome von Depressionen und Burnout lindern. Ein besseres Verständnis des kardiovaskulären Gesundheitszustands, der körperlichen Fitness und ihrer Veränderungen während der Behandlung kann helfen, therapeutische Ansatzpunkte für Patientinnen und Patienten mit stressbedingten Erkrankungen zu identifizieren.

In der HARMODI-Studie werden die Burnout- und Depressionsschwere, die körperliche Fitness, die arterielle Gefässgesundheit und der Blutdruck während der stationären Behandlung untersucht. Die Zusammenhänge werden in der neuen Publikation «Cardiovascular health and physical fitness in psychiatric inpatients with depression and burnout: An observational study on status and change during inpatient treatment» näher beschrieben.

  

Die Ergebnisse zeigen ein spannendes Bild:

  • Deutliche Verbesserungen der Depressionssymptomatik während des stationären Aufenthalts
  • Verbesserungen der kardiorespiratorischen Fitness und der Beinkraft
  • Nur geringe Zusammenhänge zwischen Burnout-Symptomen und kardiovaskulären Parametern bei Eintritt

 

Besonders relevant ist die Verbesserung der kardiorespiratorischen Fitness, da diese langfristig mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sein kann. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines integrativen Behandlungsansatzes, bei dem körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielt.

 

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